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28 von 100 — mehr als aus jedem anderen Anbaugebiet. Und Platz 1 steht in Maikammer.
Eine Rangliste der Betriebe, nicht der einzelnen Weine. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft prämiert jedes Jahr in der Bundesweinprämierung über 4.000 Weine durch eine unabhängige Fachjury. Wer über Jahre hinweg konstant gut abschneidet, landet in der TOP 100.
Bewertet wird also Beständigkeit über das ganze Sortiment, nicht der eine herausragende Wein. Das erklärt, warum in der Liste viele Genossenschaften und breit aufgestellte Betriebe stehen.
Die Rangfolge ist die der DLG. Wir bewerten keine Weine — wir geben hier wieder, was eine Jury entschieden hat, und nennen die Quelle.
28 der 100 Plätze gehen in die Pfalz — deutlich mehr als an das zweitplatzierte Rheinhessen. Bei 13 deutschen Anbaugebieten ist das mehr als ein Viertel der Liste.
Die übrigen 12 Plätze verteilen sich auf die kleineren Anbaugebiete. Quelle: DLG-Bestenliste 2025.
Die DLG nennt zu jedem Betrieb nur den Ort, keine Anschrift. Jeder Punkt steht deshalb für einen Ort, nicht für ein Haus — die Zahl darin sagt, wie viele Betriebe dort sitzen. Gold heißt: Dieser Ort hat einen Betrieb unter den ersten zehn.
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Die Karte macht sichtbar, was die Namenslisten nur andeuten: In Deidesheim, Forst, Wachenheim und Ruppertsberg steht kein einziger DLG-Betrieb — ausgerechnet in den Orten, in denen der VDP seinen Schwerpunkt hat. Sieben der 26 VDP-Betriebe sitzen dort.
Umgekehrt teilen sich zwei Orte die Spitze: In Bad Dürkheim und in St. Martin sitzen je vier der 28. Zählt man die Sekterzeuger dazu, führt Bad Dürkheim mit sechs.
Nur drei Orte tragen überhaupt beide Listen — Bad Dürkheim, Birkweiler und Siebeldingen, und auch dort sind es verschiedene Häuser.
Die Gemeindemittelpunkte stammen aus OpenStreetMap. Eine Warnung für spätere Prüfungen: „Kirrweiler" gibt es in Rheinland-Pfalz zweimal — der Weinort liegt an der Südlichen Weinstraße, nicht im Landkreis Kusel.
Sortiert nach dem Rang, den die DLG vergeben hat. Wo ein Betrieb eine Website angibt, führt der Name dorthin.
Die DLG-Liste und die Mitgliederliste des VDP überschneiden sich nicht — in keinem einzigen Fall. Wir führen auf der Seite Weingüter alle 26 VDP-Betriebe der Pfalz auf. Keiner davon steht in der DLG-TOP-100, und keiner der 28 hier ist im VDP.
Das liegt daran, dass die beiden Verschiedenes messen:
Wer also fragt, welches die besten Weingüter der Pfalz seien, bekommt je nach Maßstab zwei vollkommen verschiedene Antworten. Beide sind belegt, keine ist falsch — sie messen nur nicht dasselbe.
Eine Verwechslungsfalle gibt es: In Duttweiler sitzen zwei Betriebe mit ähnlichem Namen in derselben Straße — das VDP-Weingut Bergdolt (Klostergut St. Lamprecht, Dudostraße 17) und Bergdolt-Reif & Nett (Dudostraße 24), das auf Rang 80 der DLG-Liste steht. Gemeinsame Wurzel im alten Klostergut, heute getrennte Häuser.
Drei der zehn besten Sekterzeuger kommen aus der Pfalz — zwei davon stehen auch in der Weinliste.
Den Nachwuchswettbewerb der DLG gewinnt im Jahrgang 2026 ein Pfälzer: Tobias Spieß vom Wein- und Gästehaus Spieß in Kirrweiler, 26 Jahre alt. Drei Runden sind dafür zu bestehen — Fachwissen in Önologie, Weinbau und Weinwirtschaft, danach die Qualität der eigenen Weine in der Bundesweinprämierung, zuletzt ein Gespräch vor einer Fachjury.
Zwei Stationen seiner Ausbildung nennt die DLG beim Namen, und beide stehen auf dieser Seite weiter oben: das Weingut Bergdolt-Reif & Nett in Neustadt-Duttweiler (Rang 80) und das Weingut Graf von Weyher (Rang 42).
Im Jahrgang davor war kein Pfälzer unter den drei Plätzen. Die DLG nennt dort weder Orte noch Platzierungen im Text — die Reihenfolge steht in den Dateinamen der Porträtfotos, die Orte stehen im Impressum der Betriebe. Beides ist hier so vermerkt, damit niemand es für eine Angabe der DLG hält.
Je nach Maßstab verschieden. Nach der DLG-Bestenliste 2025 das Weingut August Ziegler in Maikammer — es führt die bundesweite TOP 100 an. Der Gault-Millau nennt dagegen Rebholz und Knipser, die beide nicht in der DLG-Liste stehen.
28 von 100 bei den Weinerzeugern und 3 von 10 bei den Sekterzeugern, Stand der Liste 2025.
Durch konstant gute Ergebnisse in der Bundesweinprämierung über mehrere Jahre — nicht durch einen einzelnen Spitzenwein. Jährlich werden über 4.000 Weine verkostet.
Gleichstand: Bad Dürkheim und St. Martin mit je vier der 28 Weinerzeuger. Rechnet man die Sekterzeuger mit, führt Bad Dürkheim mit sechs DLG-Betrieben.
Nein, kein einziger. Die beiden Listen haben keinen Betrieb gemeinsam.
Ein Label aus der Pfalz
Welcher dieser Weine später im Dubbeglas landet, entscheidet keine Jury. Mehr über die Betriebe auf der Seite Weingüter, wo sie liegen auf der Karte.
Stand der Liste: 2025, abgerufen im Oktober 2026. Die DLG stellt jedes Jahr eine neue auf.